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Abstract
Abstract
Zur Frage des Refraktionsausgleichs bei Strabismus divergens intermittens und dekompensierender Exophorie
Gusek-Schneider G. C., Kulzer J., Boss A. Augenklinik mit Poliklinik der Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen
Hintergrund: Bei nicht konstantem Auswärtsschielen wird oft das Abschwächen der Hyperopierefraktion mit dem Argument des Akkommodationsanreizes versucht. Vollausgleich der Refraktionswerte kann aber durch die bessere Abbildungsqualität auf der Netzhaut zu einer Verbesserung der Fusion führen. Ziel dieser Studie war, den Effekt des Vollausgleichs der Refraktionswerte bei dekompensierender Exophorie (DE) und Strabismus divergens intermittens (SDI) zu untersuchen. Methode: 63 Patienten (n= 34 mit SDI und n= 29mit DE) erfüllten die Einschlusskriterien: Refraktion in Zykloplegie, Verlaufskontrolle von mindestens 8 Wochen, Alter über 2,5 Jahre mit zuverlässigen Visusangaben. Ausgeschlossen wurden alle Formen des sekundären Strabismus einschließlich Ametropien, konstanter Strabismus divergens, große A-V- Inkomitanzen und Augen mit Amblyopie <0,3. Das Durchschnittalter bei Vorstellung in der Klinik und Untersuchung der Refraktion in Zykloplegie lag für die DE signifikant höher als für den SDI: 14 + 11,8 (4,7-41,7) vs. 6,5 + 2,3 (2,6-12,3) Jahre, p < 0,001. Eine Brille wurde bei Myopie und Astigmatismus immer und bei Hyperopie > +0,5 dpt verordnet. Ergebnisse: Die durchschnittliche Refraktion beider Augen (Mittelwert der sphärischen Äquivalente) lag für den SDI höher als für die DE: 1,0 + 1,7 (-3,4-+5,4) vs. 0,5 + 2,1 (-5,3-+6,3) dpt, p= 0,23. Asti
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