Abstract
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Chirurgische Therapie retinaler Venenverschlüsse
Feltgen N., Hansen L. Universitäts-Augenklinik Freiburg
Hintergrund: Die Behandlung retinaler Venenverschlüsse ist besonders für die ischämischen Verläufe noch immer unbefriedigend. Deshalb sind in letzter Zeit unter anderem auch chirurgische Verfahren entwickelt worden, deren Einsatz bei Augen mit schlechter Sehschärfe erprobt wurde. Dazu gehören die arteriovenöse Dissektion (AVD) beim Venenastverschluss und die radiäre Optikoneurotomie (RON) sowie die retinale endovasale Lyse (REL) beim Zentralvenenverschluss. Methode: Bei allen Verfahren wird zunächst eine Pars-plana-Vitrektomie mit hinterer Glaskörperabhebung durchgeführt. Bei der AVD wird versucht, die gemeinsame Adventitia von Vene und Arterie und zusätzlich die beiden Gefäßwände an der Kreuzungsstelle zu trennen. Bei der RON wird der nasale Teil des Sehnerven mit einer Lanze vom Papillenrand her tief inzidiert. Hintergrund ist die Annahme, dass die Gefäße im Bereich der Lamina cribrosa komprimiert werden. Bei der REL wird eine Punktion der gestauten Venen nahe der Papille mit einer Glaskanüle durchgeführt und anschließend eine rtPA-Injektion bzw. Durchspülung vorgenommen. Ergebnisse: Für alle Verfahren liegen noch keine Ergebnisse aus prospektiven randomisierten Studien vor. In der Literatur wird bei der AVD zwischen 60 - 80% eine Visusverbesserung angegeben. Bei der RON wird eine Visusverbesserung zwischen 50 und 73% angegeben, bei der REL sollen sich 51% verbessert haben. Bei unseren Patienten fanden wir lediglich bei der AVD eine signifikante Vi
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