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Abstract
Abstract
Operatives Vorgehen bei Re-Amotio retinae nach Silikonölentfernung
Weinand F. S., Lazar M., Jungherr A., Pavlovic S. Zentrum für Augenheilkunde der Universität Gießen
Hintergrund: Ziel der Studie war es, das operative Vorgehen und die funktionellen und anatomischen Ergebnisse der Behandlung einer Re-Amotio retinae (Re-A)nach Silikonölentfernung (SÖE) zu analysieren. Methode: Retrospektiv untersuchten wir 18 Patienten, die zwischen 1997 und 2003 in unserer Klinik bei Re-A nach SÖE operiert wurden. Die primäre Ursache der Amotio retinae (AR) war in 16 Augen eine proliferative Vitreoretinopathie, bei 1 Auge ein Makulaforamen und in 1 Auge eine proliferative diabetische Retinopathie. Indikation für die SÖE waren eine vollständige Netzhautanlage und Tamponadedauer von mindestens 3 Monaten. Dokumentiert wurden die Anzahl und Art der Operationen vor der SÖE, der Visus vor SÖE und bei der letzten Kontrolluntersuchung, Zeit-punkt der Re-A nach der SÖE, Ursache der Re-A, Management und postoperativer Verlauf. Ergebnisse: Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug 14,7 Monate. Es wurden durchschnittlich 1,94 Operationen vor der SÖE durchgeführt. Bei 61 % erfolgte eine Cerclage-Operation und bei 33% der Augen eine Retinotomie bereits vor der SÖE. Der messbare Visus betrug vor der SÖE im Mittel 0,1 (14/18, 3 Augen ohne Angaben, 1 Auge Hbw) und 0,05 danach (13/18, 1 Auge ohne Angaben, 2 Augen FZ, 3 Augen Hbw). Bis zur Re-A nach der SÖE dauerte es im Mittel 3,9 Monate. Ursache der Re-A war in allen Augen eine erneute PVR, mit Ausnahme einer Re-A bei Maculaforamen. Bei 10 Augen erf
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