Abstract
Abstract
Normalverteilung der Glaskörperanhaftung an Fovea und/oder Papille OCT Befunde
Birgül T., Flögel I., Faschinger C. Universitäts-Augenklinik Graz/A
Hintergrund: Ziel dieser Studie war es mittels OCT III (Optical Coherence Tomography) die Inzidenz der inkompletten Glaskörperabhebung in der Normalbevölkerung zu bestimmen. Methode: 70 gesunde Augen von Patienten zwischen dem 10. und 80. LJ wurden in die Studie aufgenommen. Eine Glaskörperanhaftung an der Papille und/oder Makula wurde mit dem OCT dargestellt. Anschließend erfolgte eine Auswertung der Ergebnisse in Abhängigkeit für die einzelnen Lebensdekaden. Ergebnisse: Von den 70 gesunden Augen konnten wir bei 8 Augen eine inkomplette Glaskörperabhebung mit einer Anhaftung an der Papille und/oder Makula feststellen. Die höchste Inzidenz zeigte sich bei Patienten in der 3. und 6. Lebensdekade. Schlussfolgerungen: Der Nachweis einer Glaskörperadhärenz an Papille oder Fovea ist bei Makulalöchern und epiretinalen Membranen von großer Relevanz. In unserer Studie zeigte sich in der dritten Dekade eine erhöhte Inzidenz bei unauffälligem ophthalmoskopischem Makulabefund. Ob diese Patienten häufiger an einem Makulaloch oder einer epiretinalen Membran erkranken ist Ziel weiterer Untersuchungen.
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