Abstract
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3 D-Rotationsdacryocystographie
Lüchtenberg M.1, Berkefeld J.2 1Universitäts-Augenklinik, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt/Main, 2Neuroradiologie, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt/Main
Hintergrund: Überprüfung der Anwendbarkeit der 3 D-Rotationsangiographie zur Darstellung von Läsionen der ableitenden Tränenwege. Methode: Im Rahmen einer Pilotstudie wurden an fünf Patienten mit stenosierenden Prozessen der ableitenden Tränenwege eine Distensionsdacryocystographie als 3 D-Rotationsangiographie durchgeführt. Die 3 D-Rekonstruktionen entstehen dabei aus 100 während einer 240° Rotation eines angiographischen C-Bogens aufgenommenen Projektionsbildern. Das exakt kalibrierte Aufnahmesystem ermöglicht eine plastische Darstellung des kontrastmittelgefüllten Gangsystems und der benachbarten Knochenstrukturen, die durch eine virtuelle Dacryoendoskopie ergänzt werden kann. Darüberhinaus sind exakte Längenmessungen möglich. Eine suffiziente 3 D-Darstellung setzt eine permanente Kontrastmittelinjektion während des 5,5 sec dauernden Aufnahmezyklus voraus. Die Untersuchung ist ambulant in Oberflächenanästhesie durchführbar. Ergebnisse: Die Methode ermöglicht eine detailgenaue plastische Darstellung der endoluminalen Oberfläche und eine exakte Lokalisation obstruierender Prozesse. Im Gegensatz zur herkömmlichen DSA-Dacryocystographie ist eine gleichzeitige Abbildung des kontrastmittelgefüllten Gangsystems, der benachbarten knöchernen Strukturen und der Nasenhöhle möglich. Bei entsprechender Fenstereinstel
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