Abstract
Abstract
Untersuchung intracornealer Veränderungen nach LASIK und PRK mit dem Rostocker Laser-Scanning-Mikroskop
Sommer U., Schröder P., Stave J., Guthoff R. F. Universitäts-Augenklinik, Rostock
Hintergrund: Nach refraktiven hornhautchirurgischen Eingriffen mit dem Excimerlaser wie LASIK (Laser in situ keratomileusis) oder PRK (Photorefraktive Keratektomie) sind spaltlampenmikroskopisch nach Abschluß des Heilungsprozesses in der Regel keine Veränderungen im Bereich der zentralen Hornhaut sichtbar. Ziel dieser Untersuchung war der Nachweis von Veränderungen im Bereich des Interface bzw. vorderen Stroma mit dem konfokalen Rostocker-Laser-Scanning-Mikroskop im postoperativen Verlauf. Methode: Mit dem Heidelberg-Retina-Tomograph (HRT II) in Kombination mit dem "Rostock Cornea Modul" ist eine differenzierte Abbildung der Hornhautstrukturen in vivo möglich. Durch diesen Objektiv-Vorsatz wird - unter gleichzeitiger Erhöhung der Ortsauflösung - die Abbildungsebene von der Netzhaut in den Bereich der vorderen Augenabschnitte verschoben. Das Gerät arbeitet mit einem Ankopplungssystem in Form einer planen Acrylscheibe und ohne in die Hard- und Software des Gerätes einzugreifen. Es werden Abbildungen der Hornhautstrukturen mit einer 400-600-fachen Vergrößerung ermöglicht. Es wurden Patienten 1 bis 4 Jahre nach refraktiver Hornhaut-Laserchirurgie mit dem Rostocker-Laser-Scanning-Mikroskop in definierten Tiefen untersucht. Ergebnisse: Bei Patienten nach LASIK sind, bei sonst unauffälliger Struktur des Epithels und vorderen Stromas, feine hyperreflektive Strukturen im
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