Abstract
Abstract
Multifokale oszillatorische Potentiale (mfOPs) bei Patienten mit vaskulären Erkrankungen des Auges
Jägle H., Stepien J., Kurtenbach A. Universitäts-Augenklinik Tübingen
Hintergrund: Ziel des Projektes war die Charakterisierung der Netzhautfunktion mittels multifokalem ERG (mfERG) bei Patienten mit unterschiedlichen vaskulären Erkrankungen des Auges. Die Ergebnisse sollten mit denen alterskorrelierter Kontrollpersonen verglichen werden. Methode: Der multifokale Stimulus wurde auf einem Sony Triniton 21 Monitor mit einer Auflösung von 1024 x 768 Pixeln präsentiert. Er bestand aus 103 Hexagonen die bei einem Abstand von 18 cm ein zentrales retinales Feld von 84° x 75° einnahmen. Die kontinuierliche Aufzeichnung des mfERG-Signals erfolgte mit einem Verstärker von Grass Instruments und dem VERIS (4.1) System. Die Zapfenfunktion wurde mit einem standard ISCEV schwarz (0.04 cd/m2) - weiß (122 cd/m2) Stimulus und die Funktion der inneren Netzhaut mittels den schwarz weiß multifokalen oszillatorischen Potentiale (mfOPs) bestimmt. Die Ableitungen wurden mit dem Partnerauge und Ableitungen von Normalpersonen verglichen. Ergebnisse: Die mfERGs und mfOPs wuden bei Patienten mit Venen- und Arterienastverschlüssen sowie Patienten mit Papillitis und anteriorer ischämischer Optikusneuropathie aufgezeichnet. Unsere Messungen zeigen topographische Veränderungen der mfERG-Antworten in den Bereichen ischämischer und nicht-ischämischer Areale der betroffenen Augen. In den mfOPs zeigten sich ebenfalls reduzierte oder erloschene Amplituden einzelner Antwortkompon
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