Abstract
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Häufigkeit von Fundusveränderungen (Terson-Syndrom) bei Subarachnoidalblutung
Neß T.1, Janknecht P.2, Berghorn C.1 1Universitäts-Augenklinik Freiburg; 2Praxisklinik WangenWangen
Hintergrund: Ein Terson-Syndrom (Glaskörperblutung) und andere intraokulare Blutungen sind bei bis zu 40 % der Patienten mit Subarachnoidalblutung (SAB) beschrieben worden. Ziel unserer Untersuchung war es die Häufigkeit der Augenveränderungen und die Abhängigkeit von dem Schweregrad der SAB prospektiv zu erfassen. Methode: Es wurden konsekutiv 73 Patienten mit SAB untersucht. Der Schweregrad der SAB wurde nach Hunt-Hess bestimmt und eine Fundus-untersuchung von einem Ophthalmologen durchgeführt. Ergebnisse: Ursache der SAB war bei allen Patienten ein rupturiertes zerebrales Aneurysma. Bei 27% der untersuchten Patienten fanden sich Fundusveränderungen. Bei allen bestanden retinale Blutungen, die sich aber bei 45% nur einseitig nachweisen liessen. Bei 15% fand sich eine typische retrohyaloidale Blutung oder eine diffuse Glaskörperblutung. Die Fundusveränderungen bestanden statistisch signifikant häufiger bei Patienten mit einer schwereren Ausprägung der SAB klassifiziert nach Hunt-Hess. Schlussfolgerungen: Da bei mehr als einem Viertel aller Patienten mit SAB Fundusveränderungen zu finden sind und die Patienten mit schweren Ausprägungen der SAB häufiger betroffen sind, ist eine Fundusuntersuchung bei allen Patienten mit SAB empfehlenswert. Diese Patienten sind in aller Regel so eingeschränkt, dass sie selber keine Beschwerden
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