Abstract
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Langzeitverlauf nach PDT bei Patienten mit postinflammatorischer CNV
Gerth C., Spital G., Spital S., Lommatzsch A., Pauleikhoff D. Augenabt. St. Franziskus-Hospital, Münster
Hintergrund: Klassische chorioidale Neovaskularisationen (CNV) sind häufige Komplikationen nach chorioretinalen Entzündungen. Die positive Beeinflussung des Visusverlaufs durch eine PDT konnte kurzfristig gezeigt werden, aber die Frage der Langzeitprognose mit Wiedereröffnung der CNV bzw Rezidive mit neuen CNV sowie der Erfolgsaussichten in Abhängigkeit von der Grunderkrankung ist noch offen. Dies wurde in der vorliegenden Studie untersucht. Methode: Bei 36 Augen von 32 Patienten (24 Frauen, 8 Männer, 18-51 J, Mittel 36,3 J) mit einer POHS (23 Augen), einer multifokalen Chorioiditis (6 Augen), einer Punctate Inner Choroidopathy (3 Augen) oder andere Ursachen (4 Augen) fand sich in der Fluoreszein- (FA) und ICG-Angiographie eine subfoveoläre klassische CNV. Der initiale Visus betrug 6/60-40/60, Median 20/60. Eine PDT wurde in bekannter Applikationsform vorgenommen. FA und ICG wurden alle 6 Wochen wiederholt. Bei erneuten Aktivitätszeichen oder weiterem Wachstum der CNV wurde nach jeweils 3 Mo eine weitere PDT vorgenommen. Eine PDT erfolgte ebenfalls, wenn an einer anderen Lokalisation eine neue CNV mit subfoveolärem Anteil auftrat. Ergebnisse: Nach der PDT (Follow up >12 Mo) zeigten 30% eine Besserung des Visus (>3 Linien), 35% zeigten eine Stabilisierung und 35% erlebten eine Visusverschlechterung (>3 Linien). Die Anzahl der PDT-Behandlungen betrug 1-5 Behandlungen. Bei allen
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