Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


Hotelbuchung
   Hotel Registration
Grußwort
   Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
   Societies involved
DOG Information
   DOG Information
Eröffnung des Kongresses
   Opening Ceremony
Preise
   Awards
Ablauf der Tagung 2003
   General overview of congress
Lageplan der Räumlichkeiten
   Map of Congress Center
Wissenschaftliche Themen
   Scientific topics
Symposien
   Symposia
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Posterpräsentationen
   Poster Presentation
Kurse
   Courses
Begleitende Veranstaltungen
   Accompanying program
Arbeitssitzungen
   Working sessions
Rahmenprogramm
   Social program
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Industrieaussteller
   Commercial exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Impressum



DOG Homepage


Abstract
Abstract

Subakute beidseitige Erblindung – fulminantes Begleitsymptom der Neuromyelitis optica (Devic-Syndrom)

Ratajczak A. P., Gräf M., Kaufmann H.
Justus-Liebig-Universität Gießen, Universitäts-Augenklinik, Gießen

Hintergrund: Die Neuromyelitis optica NMO (syn.: Devic-Syndrom) ist eine seltene Form der erworbenen demyelinisierenden Erkrankungen des Zentralnervensystems, welche sich durch eine mon- oder binokulare Neuritis nervi optici, kombiniert mit diversen Querschnittssymptomen, sowie vegetativen Dysregulationen äußern kann und kontrovers als eigene Entität oder Borderline-Form der Multiplen Sklerose diskutiert wird.
Kasuistik: Wir berichten über einen 35jährigen Patienten, welcher uns mit beidseitiger akuter Visusreduktion (initial LA>RA), sowie 2-tägigem Sehen von „Pünktchen“ auf dem linken Auge einhergehend mit „Kribbeln“ beider Fußsohlen und Miktionsstörungen vorgestellt wurde. Ursprünglich in eine benachbarte Neurologische Klinik eingewiesen, wurde dort bei plötzlich weiterer beidseitiger Visusreduktion auf Wahrnehmung von Konturen und wenige Stunden später aufgetretener Blasenentleerungsstörung ein suprapubischer Katheter angelegt und die sofortige Verlegung in die Neurologische Universitätsklinik mit späterer Vorstellung in unserer Ambulanz veranlasst.
Methode: Wir dokumentierten eine sensible Querschnittsstörung (TH9) mit komplettem Harnverhalt, Paresen sowie aufsteigende Parästhesien bis TH1. Ophthalmoskopisch zeigte sich beidseits ein Papillenödem und eine amaurotische Pupillenstarre bei erloschenem VEP. Im Kontrastmittel-MRT des Rückenmarks


Zurück | Back