Abstract
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Die Münsteraner Altern- und Retina-Studie (MARS): Vergleich der subjektiven Einschätzung der Erkrankung mit dem AMD-Schweregrad
Wachter A.2, Dasch B.1, Heimes B.1, Behrens T.1, Pauleikhoff D.2, Hense H. W.1 1Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin, Universität Münster; 2Augenabteilung St. Franziskus Hospital, Münster
Hintergrund: Bei chronischen Erkrankungen wie der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) wird durch das mangelnde Sehvermögen auch das allgemeine Wohlbefinden stark beeinträchtigt. Daher wurden auch die subjektive Einschätzung der Sehqualitäten und ihrer Folgen in der vorliegenden Studie in Abhängigkeit vom Schweregrad der AMD analysiert. Methode: Mit Hilfe eines modifizierten Fragebogens (Visual Function Questionnaire VFQ 25) wurde bei 384 Patienten des MARS-Projektes das subjektive Krankheitsgefühl, sowie die subjektive Einschätzung der Sehkraft, der Sehqualität im Nah- und im ausserhäuslichen Bereich sowie das Orientierungsvermögen im Raum auf einer Skala von 1 bis 5 (1=ausgezeichnet, 2=sehr gut, 3=gut, 4=weniger gut, 5=schlecht) erfaßt. Die Ergebnisse wurden mit dem Schweregrad der AMD verglichen und standardisiert mit Hilfe digitaler Fundusphotos in 3 AMD-Schweregrade eingeteilt: Gruppe 1 bds. frühe AMD (n=136), Gruppe 2 einseitige späte AMD (n=73), Gruppe 3 bds. späte AMD (n=44). Ergebnisse: Im Kruskal-Wallis-Test zeigte sich bzgl. des generellen Krankheitsgefühls kein signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen (im Mittel 3). Ebenfalls war
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