Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Der Einsatz von organotypischen Retinakulturen für präklinische Arzneimitteltests

Kohler K., Arango-Gonzales B., Pinzon-Duarte G., Guenther E.
Experimentelle Ophthalmologie, Universitäts-Augenklinik Tübingen

Hintergrund: Präklinische Arzneimitteltests an Tieren sind kostspielig und zeitaufwendig während herkömmlichen Zellkultur-Systeme wesentliche Eigenschaften von intakten Geweben fehlen, insbesondere wenn komplexe neuronale Interaktionen eine wesentliche Rolle spielen, wie z.B. bei hereditären bzw. altersabhängigen retinalen Degenerationen, diabetischer Retinopathie oder Glaukom. Wir haben daher ein organotypische Kultursystem der vaskularisierten Retina entwickelt, in dem der Einfluß von potentiellen Arzneimitteln in vitro unter Bedingungen untersucht werden kann, die denen in vivo weitestgehend entsprechen.
Methode: Augen von neonatalen Ratten werden unter sterilen Bedingungen enukleiert und die Retina mit oder ohne RPE freipräpariert. Das Gewebe wird auf die Nylonmembran einer Transwell Kulturkammer überführt und an der Grenze zwischen Flüssigkeit und Gasphase in vitro gehalten. Die Organkulturen werden ohne weiter bewegt zu werden in Inkubatoren mit adjustierter Atmosphäre, Feuchtigkeit und Temperatur weiter kultiviert. Das Medium wird in gleichmäßigen Intervallen gewechselt.
Ergebnisse: Die Retinen können bis zu drei Wochen in diesem Organkultur-System gehalten werden, so daß die Möglichkeit besteht, Langzeittests mit Arzneimitteln unter definierten Bedingungen durchzuführen, bei denen die Substanzen direkt dem Medium zugegeben werden. U


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