Abstract
Abstract
Evaluierung von verschiedenen Vorderkammertiefenmessmethoden bei pseudophaken Patienten
Holzer M. P., Reuland A. J., Entz B. B., Auffarth G. U. Heidelberger Forschungsgruppe Intraokularlinsen und Refraktive Chirurgie, Universitäts-Augenklinik, Heidelberg
Hintergrund: Vorderkammertiefen (VKT) -änderungen sind ein wichtiger Parameter zur Evaluierung von akkommodativen Intraokularlinsen. Verschiedene Messansätze sind hierfür möglich. Methode: VKT-Änderungen nach Zyklolatmydriasis wurde in 20 Augen von pseudophaken Patienten mit einer akkommodativen IOL mit drei verschiedenen Verfahren analysiert: Orbscan II Topographie System, IOLMaster und VKT-Messung nach Jaeger an der Spaltlampe. Ergebnisse: Vor Zyklolatgabe betrug die mittlere VKT 4,49±0,15mm (Orbscan II), 4,39±0,29mm (IOL-Master) und 4,11±0,28mm (Jaeger). Nach Zyklolatgabe betrug die mittlere VKT 4,50±0,17mm (Orbscan II), 4,59±0,17mm (IOL-Master) und 4,15±0,26mm (Jaeger). Die VKT-Änderungen vor und nach Zyklolatgabe betrugen 0,01± 0,19 mm (Orbscan II), 0,11±0,17mm (IOL-Master) und 0,02±0,09 (Jaeger). Schlussfolgerungen: Bei pseudophaken Patienten liefern auf der Scheimpflug Methode basierende Verfahren wie Orbscan oder IOL Master oft fehlerhafte Ergebnisse. Das Spaltlampenmessverfahren nach Jaeger ist eine einfach durchzuführende Methode um bei solchen Patienten die VKT zu bestimmen.
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