Abstract
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Stand der Immunprophylaxe und -therapie bei perforierender Keratoplastik: Eine Umfrage bei Mitgliedern der Sektion Kornea der DOG
Bertelmann E.1, Reinhard T.2, Pleyer U.1 1Augenklinik Charité Campus Virchow-Klinikum, Humboldt Univ. Berlin; 2Universitäts-Augenklinik, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg
Hintergrund: Zur Prophylaxe immunologischer Transplantatreaktionen stehen unterschiedliche Strategien zur Verfügung. Ziel der vorgelegten Untersuchung war es, die aktuelle klinische Praxis bei Planung und Nachsorge der perforierenden Keratoplastik (KPL) in Deutschland zu erfassen. Methode: Hierzu wurde ein Fragebogen an 148 Mitglieder der Sektion Kornea der DOG verschickt. Der Rücklauf umfaßte 69 (47%) Fragebögen aus 69% der vertretenen Institutionen. 39% der Antworten stammen aus Einrichtungen mit < 50 KPL / Jahr, 15% aus Institutionen mit >100 KPL im Jahr, 4% aus Kliniken mit > 300 KPL / Jahr. Ergebnisse: Von 13% der Befragten wird nie ein gematchtes Transplantat verwendet, von 22% bei jeder Risiko-KPL, von 1,5% bei jeder KPL. In der Normalrisikosituation behandeln 1,5 % <2 Wo, 66% 3-12 Mo, 6,5% >1 J mit topischen Steroiden, 35% behandeln zusätzlich mit systemischen Steroiden. Cyclosporin A (92%) ist neben Steroiden (80%) das am häufigsten eingesetzte systemische Immunsuppressivum in der Hochrisikosituation, während Methotrexat nur von 9,5% verwendet wird. Die Dauer der systemischen immunsuppressiven Therapie reicht von <3 Mo (9%) bis zu > 12 Mo (14%). Die postoperative Therapie nach KPL
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