Abstract
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Therapie des zystoiden Makulaödemes bei Morbus Behçet mit Interferon alfa-2a
Deuter C. M. E.1, Kötter I.2, Günaydin I.2, Zierhut M.1, Stübiger N.1 1Universitäts-Augenklinik, Abt. I, Tübingen; 2Medizinische Universitätsklinik, Abt. II, Tübingen
Hintergrund: Eine Augenbeteiligung findet sich bei 60-80 % der Patienten mit Morbus Behçet (MB). Bestimmend für die Visusprognose ist neben einer möglichen okklusiven Vaskulitis insbesondere auch das Vorliegen eines zystoiden Makulaödemes. Dieses zeigt sich oftmals therapieresistent gegenüber herkömmlichen Immunsuppressiva. Zielsetzung dieser Studie war es, den Effekt von Interferon alfa-2a (IFN alfa-2a) auf das zystoide Makulaödem bei okulärem MB zu untersuchen. Methode: Wir behandelten 28 Patienten (8 Frauen, 20 Männer) mit ein- oder beidseitigem zystoidem Makulaödem im Rahmen einer Panuveitis bzw. Uveitis posterior bei komplettem MB mit IFN alfa-2a (Initialdosis 6 Mio. IE täglich subkutan). Andere Immunsuppressiva wurden vor Therapiebeginn abgesetzt, Steroide auf maximal 10 mg Prednisolon täglich reduziert. Ergebnisse: Zu Beginn der Therapie mit IFN alfa-2a wiesen 45 Augen ein fluoreszenzangiografisch nachgewiesenes zystoides Makulaödem auf. In allen Fällen kam es durchschnittlich 2-4 Wochen nach Beginn der IFN-Therapie zu einer kompletten Resorption des Makulaödemes, ohne dass die zusätzliche Gabe eines Karboanhydrasehemmers erforderlich wurde. Mittels Optischer Kohärenztomographie (OCT) zeigte sich, dass die Wirkung von IFN alfa-2a
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