Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Netzhautdicke bei diabetischer Retinopathie – Ein Vergleich zwischen Optischer Kohärenz-Tomographie (OCT), Retinal Thickness Analyser (RTA) und Fundusphotographie

Goebel W., Franke R.
Universitäts-Augenklinik Würzburg

Hintergrund: Die Bestimmung der Netzhautdicke bei Patienten mit Diabetes mellitus erlaubt den objektiven Nachweis eines eventuell vorhandenen Makulaödems. Mit dem OCT und dem RTA stehen zwei unterschiedliche Methoden zur Messung der Netzhautdicke zur Verfügung. Wir haben daher beide bildgebende Verfahren in einem diabetischen Patientengut verglichen.
Methode: 20 Augen von 10 Patienten mit Diabetes mellitus wurde mit dem OCT und dem RTA untersucht. Die Messwerte der Netzhautdicke wurden mit Zeichen eines Makulaödems in der Stereo-Fundusfotographie verglichen. Bei jedem Auge wurden 9 Sektoren getrennt analysiert (fovealer Sektor, 4 parafoveale Sektoren, 4 extrafoveale Sektoren).
Ergebnisse: 10 von 20 Augen wiesen in der Fundusphotographie Zeichen eines Makulaödems auf. Die mittlere Netzhautdicke des fovealen Sektors betrug 210±76µm beim RTA und 276±111µm beim OCT. Die Gesamtkorrelation zwischen RTA und OCT war gut (r=0,72). Die beste Korrelation bestand im fovealen (r=0,88) und den parafovealen (r=0,78) Sektoren.
Schlussfolgerungen: OCT und RTA liefern vergleichbare Ergebnisse bei der Beurteilung der retinalen Netzhautdicke, obwohl sich die absoluten Messwerte teilweise deutlich unterscheiden. Der RTA scheint anfälliger für Fehlmessungen bei Trübungen der brechenden Medien oder retinalen Pathologien (Blutungen, Exsudate) zu sein.


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