Abstract
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Anatomische und funktionelle Ergebnisse nach elektiver Makulachirurgie
Hager A., Ehrich S., Wiegand W. Abteilung für Augenheilkunde, Klinikum Nord-Heidberg, Hamburg
Hintergrund: Die funktionellen und anatomischen Ergebnisse nach elektiver Makulachirurgie sollen untersucht werden. Methode: 423 Augen, die aufgrund eines macular pucker (n=235) oder eines Makulaforamens (n=188) einer Standard pars plana Vitrektomie (PPV) mit hinterer GK-Abhebung, membrane peeling (ohne ICG-Anfärbung) und SF6-Instillation in dem Zeitraum von 6/1995 und 6/2002 unterzogen worden sind, wurden retrospektiv ausgewertet. Bei allen Patienten erfolgte 3-4 Wochen vor der Erst-PPV eine zirkuläre periphere Kryoretinopexie. Die postoperativen Kontrollen erfolgten mit einem follow-up von durchschnittlich 15.6 Monaten (min. 6 Monate). Die anatomischen Erfolge sowie die Visusergebnisse und postoperativen Komplikationen bzw. Zweiteingriffen wurden untersucht. Ergebnisse: In der untersuchten Gruppe mußte ein Zweiteingriff aufgrund einer visusbedrohenden Komplikation in 12/423=2.6% durchgeführt werden. 297/423=70.2% Augen konnten bzgl. der anatomischen und funktionellen Ergebnisse ausgewertet werden. Die Verschlußrate der Makulaforamina lag bei 93.3%, der Visus stieg im Mittel von 0.2 präop. auf 0.4 postop. an. Bei den Patienten mit macular pucker besserten sich die Metamorphopsien in 46.6%, der Visus stieg von präop 0.3 auf 0.5 postop. an. Schlussfolgerungen: In unserem Kollektiv wurde in nur 12/423 Augen (2.6%) ein vitreoretinaler Zweiteingriff aufgrund einer visusbedrohenden Komplikat
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