Abstract
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Entwicklung eines optisch ansteuerbaren einkanaligen epiretinalen Implantats und seine chronische Implantation und Erprobung in Katzen
Schanze T.1, Hesse L.2,5, Stieglitz T.3, Lau C.4, Rentzos A.1, Haberer W.3, Richter H. A.4 1NeuroPhysik, 5Augenklinik, Universität Marburg; 2Augenklinik, Heilbronn; 3FhG-IBMT, St. Ingbert; 4Pathologie, Universität Aachen
Hintergrund: Ein Retina-Implantat zur Wiederherstellung einfacher visueller Wahrnehmung in Patienten, die aufgrund von Photorezeptorverlusten erblindet sind, sollte biokompatibel und robust sein. Wir entwickelten ein einfaches epiretinales Implantat und begannen mit der Implantation und Erprobung in narkotisierten Katzen. Methode: Ein optisch ansteuerbarer Einkanalretinastimulator wurde entwickelt zur Überprüfung der prinzipiellen Verwendung von Polyimidsubstraten mit integrierten Elektroden und einer kombinierten Parylene-Silikon-Häusung zum Schutz der Elektronik vor Ionen, Feuchtigkeit und mechanischen Beschädigungen. Vier PIN-Photodioden wurden zur Erzeugung hinreichender Stimulationsspannungen auf einem Polyimidsubstrat in Serie geschaltet und über ein Polyimidkabel mit den Platin-Polyimid-Elektroden verbunden. Zur Implantataktivierung wurden Infrarotlichtimpulse verwendet. Vor der Implantation wurden die Implantate in-vitro getestet. Zur Implantation führten wir eine Lentektomie und eine komplette Vitrektomie in fünf Katzen durch. Der silikongehäuste Stimulatorteil wurde in den Sul
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