Abstract
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Transplantation humaner kornealer Endothelzellen als zukünftige Therapieoption bei Endothelzelldystrophie
Aboalchamat B.1, Böhnke M.2, Engelmann K.3, Bednarz J.1 1Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf; 2Augenärzte und Laserzentrum, Hamburg; 3Augenklinik, Carl Gustav Carus Universität, Dresden
Hintergrund: In früheren Untersuchungen haben wir gezeigt, dass die Transplantation kultivierter humaner kornealer Endothelzellen auf endothelzellfreie Spenderhornhäute zur Ausbildung eines neuen, funktionalen Endothels führt. In dieser Studie stellen wir eine Technik vor, die die Transplantation dieser Zellen auf die Descemet Membran der Hornhaut intakter Augen ermöglicht. Methode: Es wurden Schweineaugen sowie humane Spenderaugenpaare verwendet, die nicht für eine Hornhautpräparation geeignet waren. Nach einer Parazentese wurde mit Hilfe eines Kapselpolierers das Hornhautendothel entfernt und gleichzeitig die Vorderkammer mit isotoner Kochsalzlösung gespült. Anschließend wurde die Vorderkammer mit Luft gefüllt und das Auge mit der Hornhaut nach unten gelagert. In die Vorderkammer wurden 150 ml Medium mit 250 000 SV40 transfizierten humanen kornealen Endothelzellen injiziert. Die Augen wurden für unterschiedliche Zeiträume in der angegebenen Position belassen. Anschließend wurden die Hornhäute präpariert und kultiviert. Die transplantierten Endothelzellen wurden immunochemisch aufgrund der SV40 Expression, sowie mittels Scanning-El
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