Abstract
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Chirurgische Techniken zur Implantation epiretinaler Stimulatoren in der Katze
Rodrigues E. B., Hesse L., Schanze T. NeuroPhysik, Philipps-Universität Marburg
Hintergrund: Weltweit werden Retina Implantate von einigen Gruppen erforscht. Bisher gibt es gibt keine einheitlichen chirurgischen Techniken oder Tiermodelle für epiretinale Implantationen. Wir berichten über die Chirurgie mit chronischer Implantation von funktionstüchtigen epiretinalen Implantaten (EI) in der Katze. Methode: Vor der Implantation wurde in-vitro die Leitfähigkeit der Elektroden in Puffer (BSS), schwerer Flüssigkeit (PFC) und Silikonöl (SO) und die Säuberung der Elektroden von PFC bzw. SO getestet. Fünf Katzen (n=5, 3-5Kg) wurden insgesamt operiert und über Monate nachbeobachtet (Median= 5 Monate). Chirurgische Zugänge wurde am Limbus angelegt. Phakoemulsification und Vitrektomie erfolgten transkorneal. Zur Visualisierung wurde der Glaskörper mit Indocyaningrün angefärbt, da sonst netzhautnah eine Überblendung durch das Tapetum auftrat. Die Elektroden wurden am hinteren Pol positioniert und mit PFC (n=3) bzw. durch die Spannung des zuleitenden Kabels (n=2) an die Netzhaut angedrückt. Eine Nahtfixierung des Implantats im vorderen Augenabschnitt wurde zweimal durchgeführt. Ergebnisse: SO und PFC erlauben keine elektrische Leitung. Liegt das EA an der Retina, dann wird die Leitfähigkeit durch SO oder PFC nicht beeinflußt. Wenn das EI kurz von der Netzhaut entfernt wurde, dann hat SO die EA Oberfläche vollständig benetzt. Danach war eine elektrische Leitung nicht möglich, selbst
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