Abstract
Abstract
Optische Kohärenz-Tomographie (OCT) bei altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) - wie hilft uns das OCT weiter?
Hassenstein A., Rühl R., Richard G. Universitäts-Augenklinik mit Poliklinik Hamburg-Eppendorf
Hintergrund: Ziel der Untersuchung war es, festzustellen, ob das OCT neben etablierten diagnostischen Verfahren wie der Fluoreszenzangiographie (FLA) zur Entscheidung über Therapieoptionen bei AMD hilfreich sein kann. Methode: Es wurden insgesamt 147 Patienten mit AMD (187 Augen) mit der Fluoreszenzangiographie und dem OCT untersucht. Davon hatten 45 Patienten (52 Augen) seröse Drusen, 37 eine geographische Atrophie (55 Augen), 65 eine chorioidale Neovaskularisation (CNV) (80 Augen) mit einem überwiegend klassischen Anteil (36; 42 Augen) oder einem überwiegend okkulten Anteil (29; 38 Augen). Die Untersuchungsergebnisse wurden miteinander verglichen. Ergebnisse: Miliare Drusen kommen nicht zur Darstellung. Serös konfluierende Drusen stellen sich im OCT als fokale seröse Pigmentepithelabhebungen dar. Die geographische Atrophie zeigt im OCT eine signifikante Netzhautverdünnung von 135mm im Vergleich zu normalen Probanden mit 158mm (p<0,0005). Es findet sich eine erhöhte Aderhautreflektivität als breites vertikal begrenztes Reflektivitätsband durch das fehlende retinale Pigmentepithel (RPE). In 3 von 55 Augen (5%) stellt nur das OCT ein Makulaforamen dar. Die CNV's zeigen im OCT neben einer spindelförmigen Verdickung der RPE/Choriokapillarisschicht eine zystoide Formation der Neuroretina oder Abhebungen der senso
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