Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Perforierende Keratoplastik mit therapierefraktärem Glaukom – Ergebnisse nach Glaukom-Drainageimplantation

Nölle B., Amm M.
Augenklinik, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel

Hintergrund: Dekompensierte Glaukome nach penetrierender Keratoplastik sind bei Patienten mit Aniridie, Aphakie, Kammerwinkelverletzungen oder -Dysgenesie nicht selten und oft refraktär gegenüber medikamentöser bzw. chirurgischer Therapie. Der Erfolg mit aktuellen Glaukomdrainagesystemen wird hier bei Keratoplastik-Patienten mit therapierefraktären fortgeschrittenen Glaukomen geprüft.
Methode: Bei acht Patienten (Alter 1-66 J., 6 M, 2 F) wurde 7x ein Baerveldt-Drainagesystem und einmal ein Molteno-System implantiert. In der Vorgeschichte waren je 1-3 Keratoplastiken, 1-4 drucksenkende Operationen erfolgt. Der Augeninnendruck war trotz Anwendung von 2-5 Antiglaukomatosa dekompensiert. Es bestand 3x eine Aniridie, 5x eine Aphakie und immer eine KW-Verletzung/Verlegung.
Ergebnisse: Bei 7/8 Patienten war der Augeninnendruck postoperativ ohne Antiglaukomatosa reguliert (Follow-up: 1-19 Monate). Unmittelbar postoperativ waren eine Überfiltration mit konsekutiver Hypotonie und Fibrinreaktion bei allen Patienten vorhanden. Langfristige Komplikationen oder Unverträglichkeiten traten nicht auf. Bei 5 Patienten kam es zu Visusbesserungen.
Schlussfolgerungen: Die Indikation zur Glaukomdrainageimplantation sollte frühzeitig und nicht zu zurückhaltend gestellt werden zumal ein Glaukom nach Keratoplastik nicht einfach zu diagnostizieren ist.


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