Abstract
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Humanes Kapselsackmodell als Zeitraffer für klinische Nachstarergebnisse nach Intraokularlinsen-Implantation?
Liekfeld A., Pahms N., Torun N., Jaroszewski J., Hartmann C. Augenklinik, Universitätsklinikum Charité, Campus Virchow-Klinikum, Berlin
Hintergrund: Für die Nachstar-Bewertung nach Implantation verschiedener Intraokularlinsen (IOL) werden in der Regel Tierversuche oder klinische Auswertungen herangezogen. Beide Methoden haben ihre Nachteile: eine nicht unbedingt mögliche Übertragbarkeit auf die Situation am Menschen oder eine relativ lange notwendige Nachbeobachtungszeit. Daher haben wir ein in-vitro-Modell am humanen Kapselsack hinsichtlich seiner Anwendungsmöglichkeit und Übertragbarkeit auf die in-vivo-Situation überprüft. Methode: An insgesamt 54 Spenderbulbi wurde nach Hornhautentnahme eine Katarakt-Operation inklusive IOL-Implantation durchgeführt. Der Kapselsack inklusive IOL wurde freipräpariert und auf einer mit Medium gefüllten Kulturschale mit Metallnädelchen ausgespannt. Dabei wurden in beide Bulbi eines Spenders unterschiedliche IOLs implantiert, die verglichen wurden. Die Dauer bis zur Bildung eines kompletten Zellrasens von Linsenepithelzellen auf der Hinterkapsel wurde dokumentiert. Die folgenden IOLs wurden verglichen: refraktive und diffraktive PMMA-Multifokal-IOLs, hydrophobe und hydrophile einstückige Acryl-IOLs, Silikon-IOLs mit unterschiedlicher Randgestaltung, dreistückige Acryl-IOLs mit unterschiedlichen Optik-Durchmessern, PMMA- und Acryl-IOLs. Ergebnisse: Ein kompletter Zellrasen von Linsenepithelzellen auf der H
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