Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Angiographische Befunde nach arteriovenöser Trennung bei Venenastverschluss

Kube T., Feltgen N., Hansen L. L.
Sektion Retinologie, Universitäts-Augenklinik, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Hintergrund: Ein Venenastverschluss mit Makulabeteiligung führt häufig zu retinaler Ischämie und einer irreversiblen Sehminderung. Die Trennung von betroffener Vene und kreuzender Arterie (A/V-Dissektion) bei Venenastverschluss stellt eine neue therapeutische Option dar, deren Indikation und therapeutische Grenze jedoch bisher noch nicht eindeutig definiert worden sind. Wir berichten über die angiographisch fassbaren Veränderungen bei unseren Patienten.
Methode: 16 Patienten (Frauen: 12/16 = , Alter 67,2 ± 8,1 Jahre) wurden präoperativ und 6 Wochen, 3 Monate, 6 Monate und 1 Jahr nach arteriovenöser Dissektion klinisch und angiographisch untersucht. Dabei wurde die frühe arteriovenöse Passagezeit bei Beginn und bei maximaler venöser Füllung zur Bestimmung dynamischer Veränderungen berechnet. Die Veränderung der Fläche der fovealen avaskulären Zone wurde als Maß der fovealen strukturellen Veränderung berechnet.
Ergebnisse: Zu allen Zeiten war die frühe arteriovenöse Passagezeit am betroffenen Gefäßpaar im Vergleich zum gesunden Gefäßpaar verlängert (p<0,05), jedoch verringerte sie sich signifikant von 6,7 s präoperativ auf 0,9 s nach 6 Monaten (p<0,05). Die bei maximaler Füllung ermittelte arteriovenöse Passagezeit war präoperativ nicht signifikant unterschiedlich (p=0,14), jedoch nach 6 Wochen und 3 Monaten gegenüber der gesunden Seite signifikant verlängert (p<0,05)


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