Abstract
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Softwaregestütztes Iristracking bei Operationen am vorderen Augenabschnitt
Lischka T.1, Schulz S.2, Grigat R.-R.2, Richard G.1 1Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg; 2Technische Universität Hamburg-Harburg, Abt. Technische Informatik, Hamburg
Hintergrund: Operationen unter Verwendung des Operationsmikroskops erfordern häufig eine Nachjustierung der Mikroskopstellung, um den interessierenden Bereich optimal im Blickfeld zu halten. Eine Automatik könnte den Operateur von dieser Aufgabe entlasten und den Anteil optimaler Bildausschnitte steigern. Methode: Als zu suchendes stabiles Merkmal wurde die kreisförmige Iris gewählt. Unter Verwendung der Hough- Transformation zur Kreisdetektion wird anhand der Mikroskopbilder zeitnah und kontinuierlich die Lage des Irismittelpunktes im Mikroskopkoordinatensystem berechnet. Anschließend wird eine interne Bewertung des Ergebnisses mittels Güteparameter durchgeführt. Die automatisch ermittelten Mittelpunkte wurden mit in den gespeicherten Bildern manuell gemessenen Irismittelpunkten verglichen. Ergebnisse: 3483 der berechneten Irismittelpunkte (97,9%) sind richtig, 54 (1,5%) falsch bestimmt. Nach optimaler Einstellung der Güteparameter- Schwellwerte werden 98,1% der richtig berechneten Irismittelpunkte akzeptiert, 100% der falsch berechneten abgelehnt. Die mittlere Abweichung der berechneten Mittelpunkte vom realen Irismittelpunkt beträgt bei den richtigen Berechnungen 2,8, bei den falschen Berechnungen 62,
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