Abstract
Abstract
Visualisierung von retinalen Pigmentepithelzellen In-vivo mittels hochauflösender konfokaler Scanning-Laser-Ophthalmoskopie
Bindewald A., Jorzik J. J., Schütt F., Lösch A., Holz F. G. Universitäts-Augenklinik Heidelberg
Hintergrund: Das retinale Pigmentepithel (RPE) spielt bei zahlreichen Netzhauterkrankungen eine zentrale pathophysiologische Rolle. Die Auflösung bisheriger bildgebender Verfahren war für eine Abgrenzung einzelner RPE-Zellen in vivo unzureichend. Mit einem neuen, in der Auflösung verbesserten konfokalen Scanning Laser Ophthalmoskop (cSLO) und unter adäquater Stimulation von RPE-Fluorophoren beschreiben wir erstmals die Identifikation von RPE-Zellen in vivo. Methode: Digitale Fundus-Autofluoreszenz (AF)-Aufnahmen wurden mit einem cSLO (Heidelberg Retina Angiograph 2, Heidelberg Engineering) unter Stimulation mit einem 488 nm Festkörperlaser und Detektion oberhalb 500 nm durchgeführt. Vergleichsaufnahmen erfolgten an Spenderaugen nach Entfernung der neurosensorischen Netzhaut am cSLO und in flatmount-Präparaten am Fluoreszenzmikroskop. Ergebnisse: In Gegenwart klarer Medien, ausreichendem altersabhängigem RPE-Lipofuszingehalt und außerhalb absobierenden Makulapigments konnten der hexagonale RPE-Zellrasen sichtbar gemacht und einzelne Zellen abgegrenzt werden. Dabei fiel u.a. eine ausgeprägte Variabilität der Intensität der Autofluoreszenzsignale zwischen einzelnen Zellen auf. Das Muster entsprach in Größe und Form den in vitro Aufnahmen ohne Netzhaut. Diese zeigten, dass die Verteilung apikaler und zentral orientie
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