Abstract
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Birdshot-Retinopathie: Eine retrospektive Studie
Birk U., Biester S., Siepmann K., Deuter C. M. E., Stübiger N., Zierhut M. Universitäts-Augenklinik, Abteilung I, Tübingen
Hintergrund: Die Birdshot-Retinopathie ist eine seltene, in 80 - 90 % mit HLA-A29 assoziierte Form der Uveitis posterior, die zu den White-Dot-Syndromen gehört. Wir berichten über klinische Manifestation und Therapieerfahrung bei 9 Patienten. Methode: In einer retrospektiven Untersuchung wurden neben epidemiologischen auch Daten zur Erstmanifestation, klinischen Entwicklung, Diagnostik und Therapie erhoben. Ergebnisse: Es wurden 9 Patienten untersucht (7 weiblich, 2 männlich), die typische Fundusveränderungen aufwiesen. Das Erkrankungsalter lag zwischen 40 und 68 Jahren (Durchschnittsalter 52 Jahre). Die Dauer zwischen Erstmanifestation und Diagnosestellung betrug in 2 Fällen bis zu einem Jahr, in 2 weiteren Fällen bis zu 5 Jahren. Systemische Begleiterkrankungen waren ein Diabetes mellitus (2), eine arterielle Hypertonie (2), eine benigne Gammopathie (1) und bei einem Patienten ein medikamenteninduzierter Lupus erythematodes bekannt. Bei der Erstvorstellung zeigte sich ein Vorderkammerreiz bei 3 Patienten, ein Patient wies endotheliale Rückflächenbeschläge der Kornea auf. Bei 6 Patienten war angiographisch eine Vaskulitis nachweisbar, als Komplikationen traten eine epiretinale Gliose (n=3), ein Makulaödem (n=4) und eine choroidale Neovaskularisationsmembran (CNV) beidseits (n=1) auf. HLA-29 positiv waren alle Patienten, pathologische ERG-Befunde zeigten 3 von 4 Pa
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