Abstract
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Analyse des diurnalen Verlaufs von Melatonin-Konzentrationen im Serum von Patienten mit fortgeschrittener Netzhautdystrophie
Gerding H.1, Trilling I.2, Timmermann M.3, Uhlig C. E.1, Thelen U.1, Lerchl A.4 1Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Münster 2Klinik für HNO, Kreisklinik Parsing, München 3Augenklinik der Städtischen Krankenanstalten Krefeld 4School of Engineering and Science, International University Bremen
Hintergrund: Subjektive, weitgehend ungeklärte Störungen des Tag/Nacht-Rhythmus werden von vielen Patienten mit Netzhautdystrophien berichtet. Ziel dieser Pilotstudie war es, anhand verschiedener physiologischer Parameter die Tagesperiodik bei dieser Patientengruppe zu analysieren. Methode: Bei 11 Probanden mit einer langbestehenden hereditären Netzhautdystrophie (4 Männer, 7 Frauen, Alter: 25 - 61) wurden verschiedene physiologische Parameter unter kontrollierten klinischen Bedingungen über einen kompletten, normierten 24-Stunden-Rhythmus aufgezeichnet. In zweistündigen Abständen wurden Serumabnahmen vorgenommen. Die quantitative Bestimmung von Melatonin erfolgte mit einem qualitätskontrollierten Radioimmunoassay. Ergebnisse: Die Serumkonzentrationen von Melatonin zeigte bei allen Patienten eine typisch circadiane Rhythmik mit einer Akrophase im Bereich des physiologischen Erwartungswertes (Abnahmezeitpunkte 0.00-4.00 Uhr) und einem typischen Abfall während der Hellphase. Aus der Periodogramm-Analyse ergaben
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