Abstract
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Polymerase-Kettenreaktion (PCR) zur Bestimmung von Hepatitis C bei Hornhautspendern
Priglinger S.1, Neubauer A. S.1, Eberle J.2, Alge C.1, Kampik A.1, Welge-Lüßen U.1 1Augenklinik, 2Max-von-Pettenkofer Institut, Ludwig-Maximilians-Universität, München
Hintergrund: Die Testung auf Hepatitis C (HCV) mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) ist in Deutschland Voraussetzung für die Freigabe einer Spenderhornhaut zur Transplantation. Die PCR-Diagnostik des Serums von Spendern mit langen post mortem Zeiten wird jedoch kontrovers diskutiert. Ziel dieser Studie war es zu prüfen, in wieweit die PCR-Diagnostik auf HCV eine geeignete Methode zur Bestimmung einer vorangegangenen HCV Infektion des Spenders darstellt. Methode: Bei 100 potentiellen Hornhautspendern wurden neben Hepatitis B und HIV Testung konventionelle Enzyme linked immunosorbent assays (ELISA) and PCR Untersuchungen des Serums auf HCV durchgeführt. Die post-mortem Zeit lag im Mittelwert zwischen 22.0±15.4 h (0-72 h). Leberveränderungen der Spender wurden mit Hilfe eines modifizierten histologischen Aktivitätsindex (HAI) beurteilt. Die serologischen Testergebnisse wurden mit den histologischen Befunden der Leber korreliert. Ergebnisse: Die HCV ELISA Untersuchung war bei 3 Spendern positiv. Einer dieser Spender zeigte ebenfalls einen pathologischen PCR Test. Der positive ELISA Test konnte bei allen drei Spendern mittels Leberbiopsie bestätigt werden (HAI-Score: 3 bzw 4). Bei 4 weiteren Spendern ergab die PCR Untersuchung ein
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