Abstract
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Beeinflussung des Lidschlagverhaltens durch Animationsreize während Bildschirmarbeit
Ziemssen F., Freudenthaler N., Schlote T. Augenklinik, Abt. 1, Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Hintergrund: Die tägliche Arbeit an Bildschirmarbeitsplätzen nimmt im Berufs- und Privatleben einen immer größeren Stellenwert ein. Während der Computerarbeit ist die Lidschlaghäufigkeit signifikant reduziert. Die Häufigkeit von Sicca-Symptomen ist bei PC-Anwendern deutlich erhöht. Methode: Im Rahmen einer Pilotstudie sollte unter Kontrolle eines etablierten Aufnahme- und Analyseverfahrens an gesunden Probanden untersucht werden, wie das Lidschlagverhalten durch zusätzliche Animationsreize beeinflusst werden kann. Dazu wurde ein Programm entwickelt, das visuelle bzw. akustische Animationsreize mit einer vorgegebenen Frequenz vorgab. Während einer Aufgabe, deren Lösung konzentriertes Arbeiten erforderte, sollte so eine hundertprozentige Steigerung der Lidschläge bewirkt werden. Neben den vollständigen Lidschlägen mit und ohne Animation wurde ein Score als Maß für die Konzentrationsleistung standardisiert erfasst. Auf einer visuellen Analogscala wurden nachher die Selbsteinschätzung und die Tolerierung des Animationsreizes bewertet. Ergebnisse: Im Rahmen der Piltostudie wurden bis jetzt 19 Probanden untersucht. Bei der konzentrierten Bildschirmarbeit war die Lidschlaghäufigkeit (4,1 /min ± 2,1) deutlich erniedrigt. Durch Vorgabe des Animationsreizes mit einer höheren Frequenz ( 7,6 /min ± 4,0 ) konnte die Lidschlagfrequenz ( 10,4 /min ± 4,4) signifikant gesteigert werden. Dabei zeigte
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