Abstract
Abstract
Optimierung der Kommunikation mit schwerhörigen Patienten in der ophthalmologischen Sprechstunde durch die temporäre Anpassung eines Hörverstärkers
Bergua A.1, Lichtenberg K.1, Ruberg F.2 1Augenklinik mit Poliklinik der Universität Erlangen-Nürnberg 2Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenkranke, Erlangen
Hintergrund: Die zunehmende Alterung der Bevölkerung der industrialisierten Länder sorgt dafür, dass Patienten mit Augenerkrankungen häufig zusätzlich auditive Defizite aufweisen. Hierdurch wird die Kommunikation erschwert. Ziel unserer Studie war die Analyse, ob dieser Mißstand durch die Anpassung eines temporären Hörgerätes beseitigt werden kann. Methode: Im Rahmen der ophthalmologischen Sprechstunde wurde 55 Patienten (29 w, 26 m) mit Kommunikationsschwierigkeiten aufgrund einer unversorgten Hörminderung ein kommerziell erhältlicher kabelloser Stereo-Hörverstärker (Audioport A 200; Sennheiser, Deutschland) für die Untersuchungszeit angepaßt. Alle Patienten erhielten einen Fragebogen hinsichtlich des Grades der Hörminderung, der Akzeptanz und Verwendung eines Hörgerätes, der Sprachverständlichkeit und der Zufriedenheit mit der angebotenen Hörhilfe. Ergebnisse: 38 % der Patienten (n=21) besaßen ein Hörgerät, welches zum Zeitpunkt der Konsultation jedoch nicht getragen wurde. Die Verwendung des Hörverstärkers wurde in keinem Fall als unangenehm empfunden. Die Sprachverständlichkeit wurde nie als "schlechter", in 2% als "unverändert", in 44% als "besser", in 45% als "gut" und in 9% als "sehr gut" beur
Zurück | Back
|