Abstract
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Analyse der peripapillären Netzhauttopographie mit dem Heidelberg Retina Tomograph (HRT)
Scheuerle A. F.1, Schmidt E.2, Burk R. O. W.3, Kruse F. E.1 1Universitätsaugenklinik Heidelberg; 2Universitätsaugenklinik Dresden; 3Städtisches KH Bielefeld
Hintergrund: Mit dem Heidelberg Retina Tomograph (HRT) kann die Netzhautoberfläche des hinteren Augenpols in vivo hochauflösend vermessen werden. Bisher sind die dreidimensionalen Bilddatensätze vor allem zur Papillenbeurteilung verwendet worden. Über die Struktur der peripapillären Netzhaut gibt es keine Aussagen. In dieser Studie sollte untersucht werden, ob sich die Topographie der peripapillären Netzhaut im Rahmen einer Glaukomerkrankung verändert. Methode: Mit dem HRT wurden von 20 glaukomatösen und 20 gesunden Augen (40 Patienten) um die Papille zentrierte 15°-Tomographien aufgenommen. Die Gruppeneinteilung erfolgte nach den Ergebnissen der statischen Schwellenwertperimetrie, applanatorischer Tensiomessung und HRT-Diskriminanzfunktionen. Alter und Refraktion waren in beiden Gruppen gleich verteilt. Zur Analyse der peripapillären Topographie wurde eine kreisförmige Begrenzung des maximalen Papillendurchmessers in 10%-Schritten von 100% auf 180% vergrößert und dabei die jeweils mittlere Konturlinienhöhe gemessen. Ergebnisse: Das Netzhautprofil gesunder Augen zeigte bei insgesamt flachem Verlauf neben der Papille eine kleine Erhebung. Im Gegensatz dazu war das Netzhautprofil der Glaukomaugen durch eine stetige Steigung in Richtung
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