Abstract
Abstract
Farbkodierte orbitale Duplexsonographie bei Patienten mit orbitaler Kompressionssymptomatik
Richter G., Pillunat L. E. Universitäts-Augenklinik Dresden
Hintergrund: Die farbkodierte Duplexsonographie bei Patienten mit orbitaler Kompressionssymptomatik zeigt oft scheinbar widersprüchliche Resultate. Anliegen der vorliegenden Studie war es, zur Abklärung einer Orbitakompression durchgeführte duplexsonographische Untersuchungen einer näheren Analyse zu unterziehen. Dabei wurde das Ziel verfolgt, definierten morphologischen Veränderungen etwaige typische duplexsonographische Befunde zuzuordnen, und die Wertigkeit der Methode für die Diagnostik orbitaler Kompressionen zu evaluieren. Methode: Es erfolgte die retrospektive Analyse der dopplersonographischen Befunde der vergangenen Jahre, bei denen durch bildgebende Diagnostik, klinische Untersuchungen und unter Berücksichtigung der Anamnese eine Orbitakompression nachgewiesen werden konnte. Einbezogen wurden fünf Patienten mit orbitalen Tumoren und fünf Patienten mit Orbitaspitzenkompressionssyndrom bei SHT. Im Rahmen der farbkodierten Dopplersonographie erfolgte die Untersuchung der A. ophthalmica, der V. orbitalis superior, der kurzen Ziliararterien sowie der Zentralgefäße. Da sich Ähnlichkeiten zu den Befunden bei arterio-venösen Fisteln ergaben, wurden die Ergebnisse auch diesen gegenübergestellt. Ergebnisse: In Abhängigkeit vom Ausmaß des Befundes und dem Grad der Kompression konnten folgende Befundkonstellationen beobachtet werden: 1. geringe orbitale Kompression: retrograder Abfluss der V. orbitalis superior,
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