Abstract
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Diagnostische Odyssee und therapeutisches Spektrum in der Behandlung der Uveitis posterior
Sturm V., Richard G. Universitäts-Augenklinik Hamburg-Eppendorf
Hintergrund: Im Spektrum ophthalmologischer Krankheitsbilder erfordert insbesondere die Uveitis ein längerfristiges Behandlungskonzept. Für eine plausible therapeutische Strategie ist daher eine sichere Differentialdiagnostik unter Berücksichtigung der nötigen Untersuchungsmethoden unerläßlich. Wir stellen eine Patientin mit einer Uveitis posterior vor, bei der nach initialer diagnostischer Irrfahrt unter Ausschöpfung der gesamten Therapiekaskade eine Befundstabilisierung erzielt werden konnte. Methode: Es wird eine 58-jährige Patientin vorgestellt, die das klinische Bild einer multifokalen Uveitis posterior zeigt. Die auswärts unter der ersten Verdachtsdiagnose einer viralen Genese und einer nachfolgenden Vermutung einer Toxoplasmose angewendeten Therapieschemata führten nicht zu einer Reduktion der Entzündungsaktivität. Diagnostische Hinweise lieferten weder laborchemische noch serologische Parameter. Die von uns klinisch diagnostizierte Birdshot-Retinopathie (HLA-A29 positiv) wird in ihrem chronischen Verlauf vor dem Spiegel unserer therapeutischer Bemühungen über einen Beobachtungszeitraum von 29 Monaten dokumentiert. Ergebnisse: Die initiale Behandlung mit Virustatika und Antibiotika verlief ergebnislos. Auch die Anwendung lokaler und systemischer Steroide zeigte allenfalls eine mäßige und zeitlich begrenzte Besserungstendenz. Insbesondere das komplizierend aufgetretene chronische zystoide Makulaödem zeigte
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