Abstract
Abstract
Korrelation retrobulbärer Blutflussgeschwindigkeiten und intraokularem Druck im Vergleich zwischen Patienten mit Hochdruckglaukom und Normaldruckglaukom
Matthiessen E. T., Zeitz O., Richard G., Klemm M. Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Hamburg, Deutschland
Hintergrund: Ein Einfluss der okulären Perfusion auf die Entstehung eines glaukomatösen Sehnervenschadens wird vermutet. Ziel dieser prospektiven Studie war herauszufinden, ob eine Korrelation zwischen der intraokularen Drucklage und der retrobulbären Perfusion, gemessen mit der Dopplersonographie, bei Patienten mit Hochdruckglaukom (HDG) im Vergleich zu Patienten mit Normaldruckglaukom (NDG) besteht. Methode: Die Daten von 98 Patienten (196 Augen), 69 mit Hochdruckglaukom und 29 Normaldruckglaukom (NDG) wurden ausgewertet. Alle Patienten kamen im Rahmen einer stationären Tensionsanalyse mit bekannter Anamnese und wurden prospektiv in die Studie aufgenommen. Vor der dopplersonographischen Untersuchung (CDI) erfolgte die applanatorische IOD-Messung nach Goldmann. Als retrobulbäre Gefäße wurden die A. ophthalmica, die A. centralis retinae sowie die Aa. ciliares breves untersucht. Als Parameter wurden der systolische Spitzenfluss, der enddiastolische Fluss, der Pulsatilitätsindex, der Resistance Index (RI) sowie die mittleren Geschwindigkeiten erhoben. Die Auswertung erfolgte einerseits durch die Darstellung der Korrelation zischen dem IOD und den Blutflussgeschwindigkeiten in den beiden Kollektiven, als auch durch den Vergleich der Flussgeschwindigkeiten zwischen den Gruppen
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