Abstract
Abstract
Bilaterale exsudative Amotio mit peripherem Pigmentepithelriss
Hager A., Wiegand W. Abteilung für Augenheilkunde, Klinikum Nord-Heidberg, Hamburg
Hintergrund: Präsentation einer 52-jährigen Patientin mit ausgedehnter bilateraler seröser Netzhaut- und Pigmentepithel- (PE-) Abhebung mit nachfolgendem Pigmentepithelriß. Methode: Kasuistik Ergebnisse: Eine 52-jährige Patientin mit arterieller Hypertonie stellte sich konsiliarisch zur Mitbeurteilung vor. Auffällig waren bei einem bestkorrigiertem Visus von bds. 1,0 eine bilaterale PE-Abhebung mit zunächst einseitiger exsudativer Amotio. 3 Tage danach kam es links, kurz danach auch rechts, zu einer ausgedehnten PE-Ruptur entlang der großen Gefäßbögen mit Visusabfall. Wegen des trotz hochdosierter Steroidtherapie progredienten Befundes wurde eine bds. PPV mit Silikonölinstillation vorgenommen. Intraoperativ lag links ein PE-Riss mit stark eingerollten Rändern über 10 Uhrzeiten, rechts über 6 Uhrzeiten vor, so daß eine subretinale Drainage, Endotamponade mit Silikonöl und Laserkoagulation entlang der Rupturlinie indiziert erschien, um ein weiteres Einrollen des PE zu verhindern. Im Glaskörper waren histologisch keine Zellen nachweisbar. Postoperativ war die seröse Amotio schnell rückläufig, das Pigmentepithel legte sich (mit Faltenbildung im Randbereich) wieder an. Rechts kam es zu einer ausgedehnten subretinalen Fibrose am gesamten hinteren Pol, der derzeitige Visus beträgt bds. 0,1. Eine ausführliche internistische Abklärung (u.a. Sternalpunktion, Nierenbiopsie) ergab eine Leichtketten-Glomerulopathie bei Verdacht auf P
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