Abstract
Abstract
Re-Amnionmembran-Transplantation bei persistierendem oder rezidivierendem Hornhautulkus
Sauer R., Seitz B., Hofmann-Rummelt C., Langenbucher A., Naumann G. O. H. Augenklinik mit Poliklinik der Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen
Hintergrund: Das Ziel dieser Studie war es, die Ergebnisse der Re-Amnionmembran-Transplantation (Re-AMT) bei Patienten mit primärem Mißerfolg oder Rezidiv nach initialer Amnionmembran-Transplantation (AMT) wegen therapieresistentem Hornhautulkus zu untersuchen. Methode: Von Juni 1999 bis Februar 2003 wurden 150 primäre AMT bei therapieresistentem Hornhautulkus durchgeführt. Davon wurde bei 21 Augen (14%) von 20 Patienten (14 Männer) im Alter zwischen 39 und 92 (59 ± 15) Jahren im Zeitraum von Januar 2000 bis Februar 2003 eine zweite oder dritte (bei 2 Patienten) AMT nötig. Davon wurden 12 wegen Rezidiv und 9 wegen Mißerfolg (i.e. kein Epithelschluss binnen 4 Wochen) der ersten AMT durchgeführt. Beide Re-Re-AMT erfolgten wegen eines Rezidivs. Als Diagnosen lagen 10x ein herpetisches Hornhautulkus (5x mit Kalkablagerungen), 2x ein marginales Hornhautulkus bei cP, 2x ein okuläres Pemphigoid (1x bakterielles Ulcus serpens), 1x ein Sjögren-Syndrom, 1x eine Limbusstammzellinsuffizienz bei Aniridie, 1x ein Zoster ophthalmicus, 1x ein mykotisches Hornhautulkus, 1x eine Akanthamöben-Keratitis, 1x eine Graft-versus-Host-Reaktion mit atypischer Hornhaut-Banddegeneration und 1x vaskularisierte Narben bei Verätzung vor. Sechs Mal erfolgte ein Patch, 6 Mal ein (Multi-) Graft und 10 Mal ein "Sandwich". Die Beobachtungsdauer nach Re-AMT
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