Abstract
Abstract
Vergleich der Netzhautdicke in der optischen Kohärenztomographie (OCT) mit dem Ödemindex im Heidelberg Retina Topograph II (HRTII) bei Makulaforamen
Vehr S., Schnurrbusch U. E. K., Wolf S. Universität Leipzig, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Leipzig
Hintergrund: Die Ödemzone beim Makulaforamen ist für die Sehverschlechterung, das Ausmaß der Metamorphopsien und das Zentralskotoms von entscheidender Bedeutung. Neue Untersuchungstechniken (HRT II, Makulaprogramm und OCT) erlauben ein Quantifizieren des Netzhautödems. In dieser Untersuchung wurde geprüft, ob der Ödemindex im HRT II mit der Netzhautdicke gemessen in der OCT am Rand des Makulaforamens korreliert. Methode: Es wurden HRT II (Heidelberg Engineering, Dossenheim) und OCT Untersuchungen von 18 Patienten mit Makulaforamen analysiert. Die Netzhautdicke am temporalen Makulaforamenrand wurde mit der OCT interaktiv bestimmt. Aus Untersuchungen der Makularegion mit dem HRT II Makulaprogramm wurde an entsprechender Stelle der Ödemindex gemessen. Ergebnisse: 18 Patienten (15 Frauen, 3 Männer) mit Makulaforamen wurden untersucht. Bei je 9 Augen handelte es sich um ein Makulaforamen Stadium 2 und 3 nach der Gass-Klassifikation. Der Visus lag zwischen 0,04 und 0,6. Der mittlere Ödemindex im HRT II betrug am Makulaforamenrand 3,4 ± 1,1; die Netzhautdicke in der OCT-Untersuchung 389 mm ± 88 mm an gleicher Stelle. Zwischen den Messergebnissen beider Methoden bestand keine Korrelation. Er zeigte sich jedoch eine Korrelation zwischen Ödemindex und Visus (R=0,6), aber keine Korrelation zwischen Netzhautdicke
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