Abstract
Abstract
Experimentelle Chirurgie aktiver Implantate
Alteheld N., Rössler G., Walter P. Zentrum für Augenheilkunde, Universität zu Köln
Hintergrund: Aktive Implantate stellen eine neue Gruppe von Implantaten für das Auge dar. Bevor derartige Systeme beim Menschen angewendet werden können, müssen zuerst Operationen am Tier durchgeführt werden, um Machbarkeit, Verträglichkeit und Funktionalität zu überprüfen. Methode: Bei Kaninchen und Katzen wurden kombinierte Operationen am vorderen und hinteren Augenabschnitt durchgeführt, um die prinzpielle Implantierbarkeit von komplexen Strukturen zu überprüfen. Drucksensoren und IOS Systeme wurden nach Phakoemulsifikation beim Kaninchen in den Kapselsack implantiert. Komplexe Retina Implant Systeme wurden zunächst nach Linsenentfernung in den Kapselsack platziert. Anschließend wurde der eigentliche Retina Stimulator nach Vitrektomie auf die Netzhaut bewegt und hier fixiert. Ergebnisse: Die Operationen erwiesen sich in Katze und beim Kaninchen als durchführbar, so dass im Anschluss an diese Eingriffe Verträglichkeits- und Funktionsuntersuchungen möglich wurden. Bei Retina Implant Systemen ist die konstante Anheftung des Elektrodenarrays an die Netzhautoberfläche nur mit mechanischen Hilfen wie schweren Flüssigkeiten oder Netzhautnägeln zu erreichen. Bei Drucksensoren gelang die Implantation entsprechend moderner Kleinschnitttechniken im gefalteten Zustand. Schlussfolgerungen: Es konnte gezeigt werden, das die zum Teil sehr komplexen Implantatsysteme relativ schonend unter Modifikation bekannter Operationstechniken in das Au
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