Abstract
Abstract
Mitomycin C als Adjuvans zum Vermeiden signifikanter Haze-Bildung nach phototherapeutischen Eingriffen an Hornhauttransplantaten
Kunze S., Sekundo W. Universitäts-Augenklinik, Philipps-Universität Marburg
Hintergrund: Darstellung der prophylaktischen Anwendung von Mitomycin C zum Vermeiden von Haze-Bildung nach phototherapeutischer Keratektomie (PTK) an Hornhauttransplantaten (Falldarstellung). Methode: Im ersten Fall eines 34jährigen Patienten mit tiefer subepithelialer Narbe und irregulärer Oberfläche nach Keratoplastik 1986 wurde nach Oberflächenglättung und Narbenreduktion im PTK-Modus Mitomycin C 0.2% für 2 min. appliziert. Im 2. Fall einer 60jährigen Patientin (Z. n. Keratoplastik 1969) mit irregulärem Astigmatismus und Kontaktlinsenanpassungsproblemen war eine erste PTK 2000 sowie eine PTK als TOSCA-PRK 2001 ausgeführt worden. Nach starker Haze-Bildung erfolgte 2002 eine Re-PTK mit anschließender Mitomycin C-Applikation. Ergebnisse: Bei beiden Patienten zeigte sich postoperativ weder eine verspätete Epithelialisierung noch Nekrosenbildung. Es stellt sich eine transparente Hornhaut dar (Follow up 6 Monate). Schlussfolgerungen: Bei einem hohen Abtrag an der Hornhaut im Rahmen einer phototherapeutischen Keratektomie (PTK) kann durch Verwendung von Mitomycin C signifikante Haze-Bildung an Hornhauttransplantaten verhindert werden.
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