Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Demodex folliculorum, Demodex brevis und chronische Blepharoconjunktivitis

Assadoullina A., Abri S., Brunner S., Abri A., Binder S.
Ludwig Boltzmann Institut für Retinologie und biomikroskopische Laserchirurgie, Augenabteilung KA Rudolfstiftung, Wien, Österreich

Demodex folliculorum und Demodex brevis sind zwei Spezies der Haarbalgmilbe Demodex hominis, die als obligater Parasit beim Menschen bekannt ist. Seine Pathogenität scheint von vielen Faktoren beeinflusst zu werden. Dazu gehören vor allem der Zustand der lokalen und systemischen Immunität, das Alter und eine eventuell vorhandene bakterielle oder virale Koinfektion. Unterschiedliche Quellen berichten über eine Prävalenz von 13 bis 51,5% in der asymptomatischen Bevölkerung und von etwa 45 bis 68% in einer Population mit chronischen Blepharitis-Beschwerden. Die neuesten Untersuchungen zeigten eine Assoziation zwischen HLA-Typ 1 und dem Befall mit Demodex. Das Auftragen eines 2%-igen Metronidazol-Gels gilt inzwischen als effiziente Therapie dieser sonst hartnäckigen und meist langdauernden Krankheitsform. Als Ergänzung bewähren sich Behandlungsschemen, die in erster Linie spezielle hygienische Maßnahmen beinhalten (warme Kompressen mit darauffolgender Lidrandmassage und Lindrandreinigung). Ein kurzes Video zeigt die beiden Spezies der Haarbalgmilbe im Lichtmikroskop, um erneut die Aufmerksamkeit auf diesen oft unterschätzten Parasiten, im Rahmen einer chronischen Blepharoconjunktivitis zu lenken. Vertiefte Studien in diesem Gebiet würden einen verbesserten Therapieansatz ermöglichen.


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