Abstract
Abstract
Hyaluronidase als Adjuvans der Peribulbäranästhesie bei Kataraktoperationen
Kersten D.1, Motschmann M.1, Duncker G. I. W.2 1Augenabteilung des Ohrekreis-Klinikums, Haldensleben; 2Augenklinik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle/Saale
Hintergrund: Die prospektive Studie evaluierte, inwieweit der Hyaluronidasezusatz zur Lokalanästhesie die intraoperative Schmerzwahrnehmung und stressabhängige Kreislaufparameter der Patienten beeinflusst. Außerdem wurden Auswirkungen auf die motorische Blockade, den operativen Verlauf sowie intraoperative Komplikationen untersucht Methode: Nach Randomisierung erhielten 107/207 Patienten eine Peribulbäranästhesie mit 150 IE Hyaluronidase. An 10 Punkten der Operation wurde die subjektive Schmerzempfindung anhand eines Scores dokumentiert. Blutdruck und Puls wurden prä-, intra- und postoperativ erfasst. Die Beurteilung des motorischen Blocks erfolgte durch eine semiquantitative Bewertung der verbliebenen Lid- und Bulbusmotilität. Weitere Prüfparameter waren der Bedarf einer Nachinjektion , der Grad der Vis a tergo, die Anzahl der Instrumentenein- und Ausgänge, die Operationsdauer und intraoperative Komplikationen. Fisher`s Exact- und Wilcoxon-Test, Varianzanalyse. Ergebnisse: Die Hyaluronidase-Gruppe unterschied sich signifikant zur Kontrolle durch ein niedrigeres Schmerzniveau, eine besser attestierte Lidakinesie, weniger Nachinjektionen, eine geringere Vis a tergo, einen sparsameren Instrumenteneinsatz und eine kürzere Operationsdauer. Schluss
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