Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Gamma-Knife-Radiochirurgie in Patienten mit Optikusscheiden-Menigeom (OSM)

Klein A.1, Müllner K.1, Feichtinger K. H.2, Papaefthymiou G.2, Langmann G.1
1Universtäts-Augenklinik Graz, 2Universitätsklinik für Neurochirurgie Graz

Hintergrund: Beurteilt wird die Effektivität der Radiochirurgie mit dem Gamma Knife in der Behandlung von OSM.
Methode: In den Jahren 1992 bis 2001 wurden an der Universtätsklinik in Graz 5 Patienten mit OSM mit dem Gamma Knife behandelt. Die Tumorrandosis lag zwischen 14 und 25 Gy.
Ergebnisse: Der Beobachtungszeitraum lag im Mittel bei 52 Monaten. In allen Fällen konnte eine Verringerung der Tumorgröße, nachgewiesen im MRI, erzielt werden. Vier der fünf Patienten waren bereits voroperiert. Zwei dieser Patienten waren nach dem chirurgischen Eingriff ohne Lichtempfindung am betroffenen Auge. Eines davon musste bei Amotio insanata enukleiert werden. Bei dem Patienten mit der höchsten Dosis von 25 Gy kam es zu einer Amaurose aufgrund eines Gefäßverschlusses nach der Gamma Knife Behandlung. Am einzig nicht voroperierten Patienten konnte Visus, Gesichtsfeld und Elektrophysiologie nach dem Gamma Knife stabilisiert werden.
Schlussfolgerungen: Die Gamma Knife Radiochirurgie stellt eine weitere therapeutische Alternative bei der Behandlung von OSM dar. Wie viel eine Reduktion der Tumorrandossis mit einer Verbesserung der Sehleistung einhergehen kann, muss anhand von weiteren geplanten Vergleichstudien mit größerer Fallzahl beantwortet werden.


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