Abstract
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Intraokulare Sehhilfe: Mikrooptik zur Abbildung von Mikrodisplays im Auge auf die Retina
Eix I., Stork W. Universität Karlsruhe, Institut für Technik der Informationsverarbeitung, Karlsruhe, Deutschland
Hintergrund: Bei einer durch eine Trübung der Kornea hervorgerufen Blindheit ist die Retina in ihrer Funktion häufig nicht eingeschränkt. Eine Implantation einer miniaturisierten Sehhilfe in das Auge, bestehend aus einem Empfängermodul, einem Mikrodisplay und einer Übertragungsoptik, soll es dieser Zielgruppe ermöglichen einen Teil ihrer Sehkraft zurück zu erlangen. Auf Grund des geringen Abstandes zwischen Display und Retina sowie der beschränkten Pixelanzahl auf dem Display kann keine einfache Linse als Abbildungsoptik eingesetzt werden. Methode: Anstatt einer linearen Abbildung der Displayinformation auf die Retina implementieren wir eine ortsvariante Verteilung. Sie gewichtet die Informationsverteilung auf der Retina mit der Rezeptorzellendichte. Eine dreigeteilte Verteilung wurde realisiert. Um eine hohe Auflösung bzw. Informationsdichte in zentralen Bereichen der Retina zu ermöglichen werden 56% der vorhandenen Pixel auf einen Bereich von ±2° der optischen Achse abgebildet. Weitere 37% bilden sich auf einen anschließenden mittleren Bereich bis 10° ab. Die restliche Information verteilt sich auf einen Bereich bis 40° der optischen Achse, um einen Tunnelblick zu vermeiden. Ergebnisse: Eine Ortsvariante Informationsverteilung birgt den Vorteil, dass die vom Display vorgegebene und deshalb begrenzte Pixelanzahl besser ausgenutzt wird. Somit sind Detailinfor
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