Abstract
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Biokompatibilität und Stabilität retinaler Implantate
Richter H. A.1, Müller-Kämpf S.1, Kohler K.2, Mittermayer C.1 1Lehrstuhl für Pathologie, RWTH-Aachen, 2Universitäts-Augenklinik Tübingen, Deutschland
Hintergrund: Ziele sind: (1) Biokompatibilität und Biostabilität der Werk- und Hilfs-stoffe zu prüfen, (2) Histologie und Analyse der Gewebsreaktion an enukleierten Augen mit Retina Implantat zu analysieren und (3) die biochemischen Verfahren zur Befestigung des Elektrodenarrays auf der Retina zu entwickeln. Methode: sind in vitro-Toxizitätstest der Basiswerkstoffe und der Baugruppen mit Zelllinien und primären Müllerzellen des Schweins; Histologie der enukleierten Augen in Hartschnitt- und Schlifftechnik zur Qualitätssicherung, Immunhistologie mit kunststoffgängigen Anti-körpern zur Differenzierung von Fibrose und Gliose, dynamische Kultur der Schweine-Retina mit dem Ziel der Proliferation der Müller-Zellen in 3D-Siloxanstrukturen sowie Implantation von perforierten Siloxan-dummies ins Kaninchenauge als Befestigungsmodell. Ergebnisse: Alle verwendeten Werk- und Hilfsstoffe sind biokom-patibel. Ihre Langzeitstabilität ist in einem 12-monatigen Einlagerungsversuch nachgewiesen. An ca. 50 enukleierten Augen mit Retina Implantat ist die Hartschnitttechnik erfolgreich optimiert worden (Schneiden von Ti-Nägeln möglich!). Die Elektronikchips werden per Schlifftechnik aufgearbeitet. Gliotische Proliferation in biomimetischer Matrix zwischen Müllerzellen und PDMS wurden nachgewiese
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