Abstract
Abstract
Bedeutung der Hornhautdicke bei der Applanationstonometrie
Kohlhaas M. Universitäts Augenklinik Dresden
Hintergrund: Die IOD-Messung ist ein wichtiger Parameter in der Entdeckung und Behandlung des Glaukoms. Bisher wurde angenommen, dass die Bulbusmorphologie wie HH-Dicke, HH-Krümmung und die Augenlänge die Tonometrie nicht beeinflusst. Ziel der Untersuchung war zu zeigen, ob nicht doch ein Einfluß der genannten Parameter auf die Druckmessung besteht. Methode: In einer prospektiven Studie wurden 125 Augen von 125 Patienten (33 m and 92 w, Alter: 72.91±13.2J, 18 91J), mit einer HH-Dicke von 568.8±43.79 (462 705) µm, mit einer HH-Krümmung von 7.72±0.27 (7.07 8.32) mm und einer Achsenlänge von 23.62±2.05 (18.84 32.93) mm untersucht. Vor der Phakoemulsification wurde die Vorderkammer temporal kanüliert. In einem geschlossenen System wurde der IOD manometrisch mittels Wassersäule auf 20, 35 and 50 mmHg eingestellt. Der IOD wurde dann mit dem Perkins-Tonometer gemessen. Ergebnisse: Bei allen Druckstufen war der gemessene IOD hochsignifikant abhängig von der HH-Dicke (p<0.0001), R2: 0.78 0.83. Die HH-Krümmung und die Achsenlänge haben keinnen Einfluß auf die Druckmessung (p>0.05). Die Beziehung zwischen HH-Dicke und dem IOD wird in der Dresdner Korrekturtabelle gezeigt. Hornhautdicke (µm) 460-485 486-512 513-536 537-562 563-587 588-612 613-637 638-662 663-687 Korrekturfaktor (mmHg) +3 +2 +1 0 -1 -2 -3 -4 -5 S
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