Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Neue Möglichkeiten in der Analyse retinaler Gefässe

Kremmer S., Steuhl K.-P.
Univ.-Augenklinik, Essen

Die Analyse retinaler Gefässe ist eine neue Technik, um deren Verhalten anhand der kontinuierlichen Messung von Gefässdurchmessern zu untersuchen. Der Retinal Vessel Analyzer (RVA) misst Daten on-line und ermöglicht deren zeitliche und räumliche Zuordnung.
So kann man mit dem RVA nicht nur die Gefässdurchmesser bei verschiedenen Erkrankungen wie z.B. Glaukom, Diabetes oder AMD bestimmen, sondern auch die Gefässreaktion nach Gabe unterschiedlicher Medikamente. Weiterhin können auch Gefässdurchmesser bei verschiedenen Provokationstests untersucht werden, die hier am Beispiel des Glaukoms aufgezeigt werden: Während normalerweise die arterielle Gefäßantwort auf Blutdruckerhöhung (Bayliss-Effekt) während der Provokation nach anfänglicher Dilatation zur Vasokonstriktion führt, wird bei kurzfristiger Intraokulardruckerhöhung während der Druckprovokation zunächst eine Verengung der Gefäße und erst nach Provokationsende eine Dilatation über 10 bis 15 min erreicht. Bei Provokation mit Flickerlicht erweitert sich der Gefäßdurchmesser unmittelbar, um dann nach Flickerende bereits nach wenigen Sekunden wieder den Ausgangswert zu erreichen. Diese Autoregulations- und Erholungsfähigkeit der Gefässe ist bei Glaukompatienten im Vergleich zu Gesunden geringer ausgeprägt und verlangsamt.
Der RVA bietet insbesondere in Verbindung mit geeigneten Provokationstests neue Möglichkeiten, Störungen autoregulativer Mechanismen der Netzhautgefässe darzustellen, die bei der Diagnostik und Therapiekontrolle eine


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