Abstract
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Die Bedeutung der Farbdoppler Sonographie für die Glaukomdiagnostik
Klemm M. Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Das Krankheitsbild des Glaukoms ist ein multifaktorielles Geschehen. Die zugrunde liegenden Pathomechanismen sind nur unzureichend verstanden. Als wahrscheinlichste Ursache werden eine Störung der Kammerwasserdynamik einerseits und eine gestörte Mikrozirkulation im Bereich des Sehnervenkopfes andererseits diskutiert. Das klassische Modell der Pathophysiologie des Glaukoms von Goldmann geht von einem erhöhten intraokularen Druck (IOD) als Ursache der Erkrankung aus. Während bei der überwiegenden Mehrzahl der Glaukompatienten tatsächlich ein intermittierend oder chronisch erhöhtes intraokulares Druckniveau messbar ist, gibt es eine erhebliche Zahl von Patienten, die ohne Nachweis einer Erhöhung des IOD sowohl funktionell, als auch morphologisch alle Symptome eines Glaukoms bieten. Als Ursache dieses sog. Normaldruckglaukoms wird eine gestörte Perfusion des Sehnervenkopfes angenommen. Trotz der neueren Erkenntnisse zielt die derzeitige Therapie des Glaukoms weiterhin in erster Linie auf die IOD-Senkung ab. Nach dem jetzigen Erkenntnisstand sollte die Mindestanforderung an augeninnendrucksenkende Augentropfen eine hämodynamisch neutrale, wenn nicht fördernde Wirkung auf das Auge sein. Mittels der Farbdopplersonographie lässt sich die Durchblutungsgeschwindigkeit der den Sehnervenkopf versorgenden Gefäße feststellen und somit eine indirekte Aussage zur Durchblutungssituation des hinteren Augenpols tätigen. Die Farbdopplersonographie
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