Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Papillendiagnostik bei Glaukomen

Mardin C. Y.
Augenklinik, Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen

In der Diagnostik der Glaukome fanden im letzten Jahrzehnt immer häufiger neue Verfahren der Bildgebung der Papille, in Ergänzung zur konventionellen Photographie Anwendung. Diese Verfahren messen alle den Verlust des neuroretinalen Randsaums (NRR) oder der retinalen Nervenfaserschicht (RNF) im Rahmen der glaukomatösen Papillenatrophie. Durch die Anwendung neuronaler Netze oder multivariater Analysen werden einige Geräte auch zur morphometrischen Diagnosestellung eingesetzt. In zahlreichen Studien wurde die Wertigkeit der Papillenphotographie, der Planimetrie, Laser-Scanning-Tomographie, Laser-Scanning-Polarimetrie und Optical-Coherence-Tomographie zur frühen Diagnose und frühen Verlaufsänderung an Hand von Sensitivität/Spezifizität oder ROC-Kurven untersucht. Hierbei wird klar, daß all diese Techniken eine mehr oder weniger semi-automatische Beurteilung der Papille und der RNF erlauben, aber immer noch ihre Grenzen in der sehr frühen Diagnose morphologischer, mit dem Auge erkennbarer, glaukomatöser Veränderungen erfahren. Erste Verlaufsstudien konnten im Gruppenvergleich eine signifikante Abnahme von NRR und RNF bei morphologischen und perimetrischen Konvertern zeigen oder vorhersagen, im Einzelfall jedoch kommt es dennoch zu erheblichen Meßschwankungen im Sinne eines erhöhten Rausch-Signalverhältnisses. Einerseits könnten in Zukunft neue Bildgebungsansätze in der parapapillären Region und die verfeinerte, stereoskopische Betrachtung die Frühdiagnose erheblich verbessern, andererseits die au


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