Abstract
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Individuelle Transplantgeometrie mit dem Excimer-Laser. Tierexperimentelle Untersuchungen und erste klinische Anwendung
Schmitz K. Universitäts-Augenklinik, Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburg
Hintergrund: Es sollte ein Verfahren zur kongruenten Trepanation von Spender- und Empfängerhornhäuten in freier, der individuellen Hornhautpathologie angepaßter Form unter Einsatz des 193 nm Excimer-Lasers entwickelt werden. Untersuchung der Anwendbarkeit des Verfahrens im Tierexperiment und im klinischen Einsatz. Methode: Bei 12 NZW-Kaninchen wurde eine homologe perforierende Keratoplastik durchgeführt. Bei 6 Tieren erfolgte die Trepanation von Spender- und Empfängerhornhaut konventionell mit einem mechanischen Trepan, bei 6 Tieren in nicht kreisrunder Form durch den geführten Strahl eines Excimer-Lasers. Die chirurgische Technik und der postoperative klinische Verlauf über 6 Monate wurden untersucht. Jeweils nach 3 und 6 Wochen und nach 6 Monaten wurde Hornhautgewebe von getöteten Tieren zur mikroskopischen Untersuchung zur Bewertung der Wundheilung entnommen. Die erste klinische Anwendung der Methodik erfolgte bei zwei Patienten mit perforierten peripheren Hornhautulcera im Rahmen einer rheumatischen Systemerkrankung. Ergebnisse: Der Excimer-chirurgische Eingriff konnte im Tierversuch sowohl zur Gewinnung der Spenderhornhaut als auch zur Trepanation des Empfängerbettes reproduzierbar durchgeführt werden. In der Excimer-Gruppe wurde eine nierenförmige perforierende Keratoplastik nach Trepanation mit dem geführten Strahl des Excimer-Lasers durchgeführt. Im postoperati
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